Die Räume verstärken vorhandene Reize und eröffnen neue Wahrnehmungen. Sie sind öffentlich zugänglich und an markanten Knotenpunkten verortet.

Die entwickelte Entwurfsstrategie basiert auf der Analyse von Bildsequenzen, die ausgewählte raumbildende Elemente fokussieren: Topographie, Wasser, Pflanze und Bauwerk. Diese vier Grundelemente wurden als „Landschaftsmotive“ gelesen, deren gezielte Inszenierung Raumwirkungen erzeugen kann.
Diese Raumwirkungen – etwa Enge und Weite, Licht und Schatten, Haptik oder Rhythmus – wurden in Verbindung gebracht mit räumlichen Lenkungen wie Blick, Bewegung, Verweilen, Begegnung und Betrachtung.
Die Kombination aus Analyse, Modellstudien, zeichnerischer Forschung und typografischen Denkanstößen bildet den methodischen Kern der Arbeit. Ziel ist es, durch die bewusste Lenkung von Blick und Bewegung neue Raumerfahrungen zu ermöglichen, ohne massive Eingriffe vorzunehmen. Inspiriert von Lucius Burckhardts Idee des „kleinstmöglichen Eingriffs“ werden diese Interventionen als bewusst gesetzte räumliche Hinweise verstanden – Maßnahmen zur Wiederherstellung der Poesie.

Topographie

Wasser


Pflanzen
Bauwerk
Der Entwurf Blick verändert den Raumbezug des Akteurs, indem eine Mauer an der Wasserkante am Schifffahrtsmuseum konstruiert wird. Damit wird der Blick auf die gegenüberliegende Industrie versperrt und auf das Wasser gelenkt. Das überdimensionierte, konkave Guckloch in der Mauer ist so geformt, dass es den Blick direkt auf das Wasser lenkt, das sich bewegt, spiegelt und reflektiert. Die Aussparung in der Mauer lädt zudem zum Verweilen und Beobachten im Sitzen oder Liegen ein.





Ein schmaler, leicht gebogener Durchgang führt von der Promenade der Kiellinie in einen dunklen, eng gefassten Raum. Erst am Ende öffnet sich das Volumen – der Blick weitet sich und fällt über das Wasser der Förde bis hin zum Horizont. Die Intervention greift auf die architektonische Dramaturgie der Sequenz zurück: Enge erzeugt Spannung, Weite schafft Erleichterung. Der Raum spricht vermittelt ein Körpergefühl.
Die Materialität der Begrenzung – rauer Beton, zurückhaltende Farbigkeit – lenkt die Aufmerksamkeit auf das Lichtspiel und den Moment der Öffnung. Die Besucher*innen werden nicht geführt, sondern durch das Raumverhalten eingeladen, innezuhalten. Die Lenkung des Blicks wird zum räumlichen Ereignis.




Ein zurückgezogener Hofraum wird in einen Mikroraum urbaner Natur verwandelt. Dicht gepflanzte Vegetation, weiche Bodenmaterialien und gezielte Einschlüsse von Licht definieren einen Ort der inneren Einkehr. Hier wird die Aufmerksamkeit auf das gerichtet, was im Alltag zu verschwinden droht: die Qualitäten von Blättern, Lichtflecken, Gerüchen, dem Rascheln im Wind.
Der Entwurf ist inspiriert von Anouk Vogels Courtesy of Nature – und überträgt die Idee der „re-inszenierten Alltäglichkeit“ in eine urbane Lücke. Betrachtung wird hier nicht als museale Distanz verstanden, sondern als körperliche Praxis: Der Raum lädt zur Entschleunigung ein. Eine stille Intervention gegen das Übersehenwerden.




Eine spiegelnde, amorphe Wasserfläche bildet den Mittelpunkt eines unscheinbaren Innenhofs. Ihre Form ist Ergebnis eines gestalterischen Experiments: Tinte auf Papier, Pfützenstudien, modellhafte Annäherung. Die entstandene Form lädt ein zur Bewegung, zur Begegnung, zum Spiel mit dem eigenen Spiegelbild.
Die Fläche liegt auf Augenhöhe, ist niedrig genug, um sie zu berühren – aber unauffällig genug, um entdeckt zu werden. Sie ist nicht als Brunnen gedacht, nicht als Zierde, sondern als räumlicher Anlass zur Interaktion. Inmitten funktionaler Architektur wird ein Moment von Unschärfe und Durchlässigkeit gesetzt. Die klare Geometrie des Platzes wird durchbrochen – eine Irritation, die neue Aufmerksamkeit schafft.





Im Übergang zwischen Parkfläche und Verkehrsraum liegt eine topografisch modellierte Betonplattform. Sie besteht aus weichen Wellen, sanften Erhebungen, kleinen Senken. Die Form entstand aus Versuchen mit thermoplastischem Material – und ruft Erinnerungen an Hügellandschaften oder Skateparks wach.
Der Ort fordert zur Bewegung auf – ohne festgelegte Richtung. Er ist Spielplatz, Skulptur und Trainingsfläche zugleich. Kinder springen, Erwachsene balancieren, andere lehnen sich einfach nur an. Der Eingriff versteht Bewegung nicht als funktionale Fortbewegung, sondern als Einladung zur Aneignung – körperlich, individuell, gemeinschaftlich.



Am spitzesten Punkt der Kieler Förde entsteht eine 50 Meter lange, leicht geneigte Plattform aus hellem Beton. Sie liegt wie ein landschaftliches Fragment über dem Kai, getragen von einem Raster aus schlanken Stahlstelen. In der Mitte der Fläche ist eine Glaskuppel eingelassen – 10 Meter im Durchmesser – durch die das Wasser sichtbar wird, als läge ein Aquarium unter den Füßen der Besucher*innen.
Die Intervention schafft einen Raum, der nicht vorgibt, sondern vorschlägt: sitzen, springen, beobachten, schweigen. Die Plattform ist in ihrer Form schlicht, in ihrer Nutzung offen. Sie transformiert einen untergenutzten Ort zu einem neuen kollektiven Aufenthaltsort – durch eine Geste, die sich mit dem Wasser verbindet, ohne es zu verbauen.



Die Räume verstärken vorhandene Reize und eröffnen neue Wahrnehmungen. Sie sind öffentlich zugänglich und an markanten Knotenpunkten verortet.
Der Entwurf Blick verändert den Raumbezug des Akteurs, indem eine Mauer an der Wasserkante am Schifffahrtsmuseum konstruiert wird. Damit wird der Blick auf die gegenüberliegende Industrie versperrt und auf das Wasser gelenkt. Das überdimensionierte, konkave Guckloch in der Mauer ist so geformt, dass es den Blick direkt auf das Wasser lenkt, das sich bewegt, spiegelt und reflektiert. Die Aussparung in der Mauer lädt zudem zum Verweilen und Beobachten im Sitzen oder Liegen ein.





Ein schmaler, leicht gebogener Durchgang führt von der Promenade der Kiellinie in einen dunklen, eng gefassten Raum. Erst am Ende öffnet sich das Volumen – der Blick weitet sich und fällt über das Wasser der Förde bis hin zum Horizont. Die Intervention greift auf die architektonische Dramaturgie der Sequenz zurück: Enge erzeugt Spannung, Weite schafft Erleichterung. Der Raum spricht vermittelt ein Körpergefühl.
Die Materialität der Begrenzung – rauer Beton, zurückhaltende Farbigkeit – lenkt die Aufmerksamkeit auf das Lichtspiel und den Moment der Öffnung. Die Besucher*innen werden nicht geführt, sondern durch das Raumverhalten eingeladen, innezuhalten. Die Lenkung des Blicks wird zum räumlichen Ereignis.




Ein zurückgezogener Hofraum wird in einen Mikroraum urbaner Natur verwandelt. Dicht gepflanzte Vegetation, weiche Bodenmaterialien und gezielte Einschlüsse von Licht definieren einen Ort der inneren Einkehr. Hier wird die Aufmerksamkeit auf das gerichtet, was im Alltag zu verschwinden droht: die Qualitäten von Blättern, Lichtflecken, Gerüchen, dem Rascheln im Wind.
Der Entwurf ist inspiriert von Anouk Vogels Courtesy of Nature – und überträgt die Idee der „re-inszenierten Alltäglichkeit“ in eine urbane Lücke. Betrachtung wird hier nicht als museale Distanz verstanden, sondern als körperliche Praxis: Der Raum lädt zur Entschleunigung ein. Eine stille Intervention gegen das Übersehenwerden.




Eine spiegelnde, amorphe Wasserfläche bildet den Mittelpunkt eines unscheinbaren Innenhofs. Ihre Form ist Ergebnis eines gestalterischen Experiments: Tinte auf Papier, Pfützenstudien, modellhafte Annäherung. Die entstandene Form lädt ein zur Bewegung, zur Begegnung, zum Spiel mit dem eigenen Spiegelbild.
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Geschwister-Scholl-Straße 109
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Impressum
Angaben gemäß § 5 DDG (ehemals § 5 TMG)
Marion Kleine-Onnebrink
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20251 Hamburg
Deutschland
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Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV
Marion Kleine-Onnebrink
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Wer ich bin
Ich bin Gestalter*in für partizipative Prozesse, kulturelle Bildung und Räume im Wandel.
Mit einem Hintergrund in Landschaftsarchitektur und Raumstrategien|Szenografie entwickle ich Formate, die Menschen aktiv einbinden – ob im Stadtraum, in Bildungsprojekten oder im kulturellen Kontext.
Ich arbeite konzeptstark, interdisziplinär und mit einem Blick für das Machbare. Dabei bringe ich Menschen zusammen, übersetze komplexe Themen in greifbare Erfahrungen und mache Beteiligung sichtbar – durch Workshops, Ausstellungen, Beteiligungsformate oder räumliche Interventionen.
Partizipative Gestaltung – von Bürgerbeteiligung bis Workshopkonzeption
Projektsteuerung & Konzeptentwicklung – für Kultur-, Kunst- und Bildungsprojekte
Szenografie & visuelle Kommunikation – Inhalte sichtbar, erfahrbar und zugänglich machen
Vernetzungsarbeit & Prozessbegleitung – lokal verankert, menschenorientiert
Ich arbeite für Kommunen, Initiativen, Kultureinrichtungen oder Bildungsträger – überall da, wo Gestaltung mit gesellschaftlicher Relevanz verbunden ist.
Kernkompetenzen
Urbane Praxis & ko-kreative Prozesse
Freiraumplanung & Partizipative Gestaltung
Konzeptentwicklung & Szenografie
Freiberuflerin – Urbane Praxis & Stadtentwicklung | seit 03/2023 | Hamburg
URBAN CATALYST GmbH | 09/2022 > 02/2023 | Mitarbeit
rabe landschaften | arge studio urbane landschaften - B | 06/2021 > 09/2022 | Mitarbeit
Freiberuflerin – Kollektiv raum station | 01/2017 > 2021 | Kiel
M.A. Raumstrategien – Szenografie & urbane Strategien | Muthesius Kunsthochschule | 2019 | Kiel
B. Eng. Freiraumplanung | Hochschule Osnabrück | 2016 | Osnabrück
Tools & Software
Adobe Creative Suite (Photoshop, InDesign, Illustrator)
Vetorworks
Wer ich bin
Ich bin Gestalter*in für partizipative Prozesse, kulturelle Bildung und Räume im Wandel.
Mit einem Hintergrund in Landschaftsarchitektur und Raumstrategien|Szenografie entwickle ich Formate, die Menschen aktiv einbinden – ob im Stadtraum, in Bildungsprojekten oder im kulturellen Kontext.
Ich arbeite konzeptstark, interdisziplinär und mit einem Blick für das Machbare. Dabei bringe ich Menschen zusammen, übersetze komplexe Themen in greifbare Erfahrungen und mache Beteiligung sichtbar – durch Workshops, Ausstellungen, Beteiligungsformate oder räumliche Interventionen.
Partizipative Gestaltung – von Bürgerbeteiligung bis Workshopkonzeption
Projektsteuerung & Konzeptentwicklung – für Kultur-, Kunst- und Bildungsprojekte
Szenografie & visuelle Kommunikation – Inhalte sichtbar, erfahrbar und zugänglich machen
Vernetzungsarbeit & Prozessbegleitung – lokal verankert, menschenorientiert
Ich arbeite für Kommunen, Initiativen, Kultureinrichtungen oder Bildungsträger – überall da, wo Gestaltung mit gesellschaftlicher Relevanz verbunden ist.
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